Einweihung des neuen Museums in Kharkhorin

Einweihung des Karakorum Museums Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft) Am 04. Juni weihte Kultur-und Bildungsminster Otgonbayar im Beisein des japanischen und deutschen Botschafters das von Japan finanzierte Karakorum-Museum in unmittelbarer Nähe des Klosters Erdene Zuu ein. Das Museum stellt die verschiedenen Epochen mongolischer Geschichte von der Steinzeit über die hunnitischen und Turkreiche, das Uighurische und das Kitanreich bis hin zum mongolischen Reich dar. Letzteres bildet den Schwerpunkt der Ausstellung. Viele dieser Reiche hatten ihren Ausgangs-und Mittelpunkt im Orkontal. Exponate der Deutsch-Mongolischen Karakorum Expedition und der Mongolisch-Deutschen archaeologischen Expedition im Orkhon-Tal stellen damit den wichtigsten Fundus des Museums dar. 

Im Mittelpunkt des Museums steht das aus Anlaß der 800-Jahrfeier des Mongolischen Reichs im Rahmen einer Dokumentation des Zweiten Deutschen Fernsehen Einweihung des Karakorum Museums Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft) in Deutschland auf der Basis von Schilderungen europäischer Reisender des 13. Jahrhunderts und archäologischer Belege gefertigte Modell der altmongolischen Hauptstadt Karakorum. Das Modell wurde vom Auswertigen Amt erworben und der Mongolei bereits 2007 als Kulturspende übergeben. Die im Rahmen der mongolisch-deutschen archäologischen Zusammenarbeit gemachten Funde haben mit diesem Museum eine würdige Heimstatt gefunden.  Das Museum repräsentiert wichtige Elemente des kulturellen Erbes der Mongolei.

Neues Kharkhorin Museum

Einweihung des Karakorum Museums