"Wer in der Zukunft lesen möchte, muss in der Vergangenheit blättern"

Seit dem Jahre 2009 engagiert sich das Goethe Institut gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern in der Ausbildung von Restauratoren und Bibliothekaren in der Mongolei. Mit Fortbildungen, Workshops und viel Arbeit direkt am Material wurde und wird so ein entscheidender Beitrag zum Erhalt und zur Restaurierung des reichen mongolischen Kulturerbes geleistet.
Verschiedene Experten besuchten in den vergangenen Jahren die Mongolei, um gemeinsam mit mongolischen Restauratoren den Erhalt mongolischen Kulturerbes zu gewährleisten – insbesondere Herr Dirk Ferlmann und Frau Viola Beier.

Dirk Fellman im Nationalarchiv Bild vergrößern Dirk Fellman im Nationalarchiv (© M. Günsche) Dirk Fellmann ist freiberuflicher Diplom-Restaurator und lebt und arbeitet in Köln. Seit 2010 besucht er regelmäßig die Mongolei und führt Seminare und Workshops vor allem im Bereich Papier-Restaurierung durch.
Viola Beier im Nationalarchiv Bild vergrößern Viola Beier im Nationalarchiv (© M. Günsche)

Frau Beier ist freiberufliche Restauratorin und lebt und arbeitet in Köln. Seit 2011 ist sie regelmäßig in der Mongolei, um im Auftrag des Goethe Institutes Workshops im Bereich Textilrestaurierung durchzuführen.

Auch in diesem Jahr führten die beiden Experten einen Workshop mit Teilnehmern aus 10 verschiedenen Institutionen durch. An verschiedenen Objekten – Textil und Papier – wurden die Grundlagen des Restaurierens erklärt und trainiert.


Restaurierung eines Buchumschlages Bild vergrößern Restaurierung eines Buchumschlages (© M. Günsche) Als Höhepunkt der einwöchigen Trainings eröffnete die Kultusministerin der Mongolei, Frau Oyungerel, gemeinsam mit dem deutschen Botschafter, Herrn Tiedemann, und dem Leiter des Verbindungsbüro des Goethe-Institutes in der Mongolei, Herrn Woitsch, die Ausstellung „*/Vergangenheit – Identität – Zukunft/*“. Die einfühlsamen Bilder der Fotografin Mareike Günsche zeigen die teilweise anstrengende Arbeit in den Workshops und Seminaren der letzten 4 Jahre ebenso wie die Schönheit der Objekte und der Orte an denen sie lagern.

Die Austellung im 3. Stock des ARThouse ist täglich von 10.00 – 19.00 Uhr noch bis zum 27.Oktober zu sehen. Der Eintritt ist frei.

"Wer in der Zukunft lesen möchte, muss in der Vergangenheit blättern"

Restaurierung einer antiken Handschrift