Archäologie – Schwerpunkt der deutsch-mongolischen Forschungskooperation

Bild vergrößern Am 25. März übergab der Geschäftsträger ad interim der Deutschen Botschaft, Botschaftsrat Klaus Wendelberger, in den Räumen der Botschaft dem Generalsekretär der Mongolischen Akademie der Wissenschaften, Herrn Dr. T. Galbaatar, eine Urkunde über dessen korrespondierende Mitgliedschaft am Deutschen Archäologischen Institut (DAI).

Das DAI hatte diese Mitgliedschaft im Dezember letzten Jahres beschlossen in Würdigung der besonderen Verdienste von Herrn Dr. Galbaatar beim Zustandekommen und der langjährigen Förderung der deutsch-mongolischen archäologischen Forschungskooperation. Der feierlichen Übergabe wohnten Frau Dr. Christina Franken, Vertreterin des DAI, und Herr Ts. Batmunkh, Vertreter des Ministerium für Auswärtige Beziehungen der Mongolei, bei.

In einem anschließenden Gespräch wurden sowohl der erreichte Stand der archäologischen Forschungszusammenarbeit als auch ein in Planung befindliches Karakorum-Sonderprojekt für 2014, dem Jahr des 40-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei, besprochen.

In den vergangenen 15 Jahren wurden die Ergebnisse der archäologischen Forschungen im Rahmen der Mongolisch-Deutschen-Karakorum-Expedition (MDKE) und anderer Forschungsprojekte in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, Filmdokumentationen und Publikationen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Erinnert sei nur an die große Mongolei-Ausstellung „Dschingis Khan und seine Erben“ 2005/6 in Bonn, München, Österreich, Ungarn und der Türkei und den seit 2010 in mongolischer Übersetzung dazu vorliegenden Ausstellungskatalog.

Archäologie – deutsch-mongolische Forschungskooperation