Ausstellung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI)
Am 6. Oktober 2009 wurde im Kulturraum der Botschaft die Ausstellung "Karabalgasun und Karakorum - zwei spätnomadische Stadtsiedlungen im Orchon-Tal" zu den Ausgrabungen und Forschungen des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften (MAW) durch Botschafter Pius Fischer eröffnet.
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Prof. Hüttel: Beantwortung von Fragen
(© webteam)
Die Ausstellung zeigt u.a. Fotos, Pläne und Fundstücke der seit dem Jahr 2000 regelmäßig durchgeführten Ausgrabungen des DAI und des Archäologischen Institutes der MAW in der alten mongolischen Reichshauptstadt Karakorum und des erst im Jahr 2007 begonnenen neuen Forschungsprojektes in der alten uighurischen Hauptstadt Karabalgasun.
Zum Ausstellungsauftakt hielt der deutsche Grabungsleiter, Herr Prof. Dr. Hans-Georg Hüttel (DAI), einen spannenden Vortrag vor einem zahlreich erschienen, sehr interessierten Publikum. Begleitend zur Ausstellung wurde eine Broschüre in deutscher und mongolischer Sprache herausgegeben.
Das Ausstellungsprojekt wurde von Prof. Dr. Hüttel konzipiert und aus Mitteln des Kleinen Kulturfonds der Botschaft finanziert.
Am 07.10.2009 hatte Prof. Hüttel die Gelegenheit, in einer Audienz dem Staatspräsidenten der Mongolei über die aktuellen Ergebnisse der gemeinsamen Forschungen zu berichten. Die gemeinsamen archäologischen Grabungen stehen unter der Schirmherrschaft der Präsidenten beider Länder und bilden einen Schwerpunkt der bilateralen kulturellen Zusammenarbeit.
Bis auf weiteres kann die Ausstellung Dienstag und Freitag zwischen 09.00 und 11.00 Uhr sowie Donnerstag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr besichtigt werden. Die Botschaft behält sich Änderungen wegen anderer Veranstaltungen ausdrücklich vor.