Deutsch - Mongolische Regierungsverhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich abgeschlossen

Gruppenfoto Bild vergrößern Gruppenfoto (© BMZ ) Deutschland hat der Mongolei insgesamt 46,85 Mio. Euro für Vorhaben der technischen und der finanziellen Zusammenarbeit zugesagt. Die Verhandlungen am  24. und 25. November 2016 wurden durch ein Gespräch der mongolischen Delegation mit dem Parlamentarischen Staatsekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Hans-Joachim Fuchtel eingeleitet. Er sagte zu, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die Mongolei bei der Bewältigung ihrer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen und bei der Erreichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung weiterhin unterstützen wird.

 Bei den Regierungsverhandlungen wurde die Weiterführung der Zusammenarbeit in drei Schwerpunkten vereinbart. Im Schwerpunkt „Biodiversität“ soll die erfolgreiche Kooperation beim Schutz und nachhaltiger Nutzung der mongolischen Wälder fortgesetzt werden. Außerdem werden zusätzlich zu den bereits unterstützen Naturschutzgebieten im Osten und im Zentrum des Landes weitere Gebiete in den westlichen Provinzen gefördert. Im Energiesektor unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die Mongolei bei der Erhöhung von Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und ökologisch nachhaltigerer Energieerzeugung. Im Schwerpunkt „Förderung eines nachhaltigen Rohstoffmanagements“ werden die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges und breitenwirksames Wirtschaftswachstum u.a. durch die Stärkung von Rechtssicherheit, Professionalisierung der Justiz und Berufs- und Hochschulausbildung verbessert.

 Die Deutsch-Mongolische Entwicklungszusammenarbeit feiert 2017 ihr 25 jähriges Jubiläum. Im Rahmen der Regierungsverhandlungen hoben beide Seiten die freundschaftliche Verbundenheit zwischen beiden Ländern hervor.

Deutsch - Mongolische Regierungsverhandlungen